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Allgemeine Geschäftsbedingungen „Levamio Forderungs-Agent“ (nur für Unternehmer)
Version 1.0 – Freigabekandidat 1.0 – noch nicht freigegeben. Interner Kopf, Stand 20.10.2026: Fassung zum Launch; Freigabe durch Tassilo ausstehend; Kanzleiprüfung nach ersten Umsätzen. Freigabe-Sperre: ENTWURF bis zur Freigabe („Freigabe Rechtstexte Levamio 1.0“) – nicht veröffentlichen. Dieser Kopf (alle „>“-Zeilen unter der Überschrift) wird nach der Freigabe entfernt; öffentlich bleibt nur „Stand: 20.10.2026“ am Ende. Erstellt mit KI-Unterstützung nach Struktur und Stil der Vorlage „Unser Dubai“ (AGB 1.2), keine Rechtsberatung, keine anwaltliche Prüfung. Offen formulierte Stellen und fehlende Angaben:
FREIGABE_KOMPAKT.md. Geplante URL: https://levamio.com/apps/forderungen/agb. Grundlage:apps/forderungs-agent/am 20.10.2026 – Pläne Starter 29 €/Monat (bis 50 offene Rechnungen), Pro 79 €/Monat (bis 300), Testphase 14 Tage, Abrechnung über Stripe Checkout mit Erfassung der USt-IdNr., Versand über Resend, KI-Vorschläge optional; Stand lautdocs/README.mdunddocs/DEPLOY.md: Login per E-Mail-Link mit Cloudflare Turnstile, Antwortadresse nur nach Bestätigungsmail, Versandlimits je Plan, Missbrauchs-Meldelink in jeder Erinnerung mit automatischer Sperre, Stopp bei Antwort nur per Klick des Nutzers (keine automatische Antworterkennung), Datenexport und Konto-Löschung in den Einstellungen, Zustimmung zu AGB/AVV mit gespeicherter Version, Absender „<Firma> über Levamio“.
Wichtigster offener Punkt: RDG. Echter Mailversand wird erst nach kurzer anwaltlicher Bestätigung der RDG-Frage aktiviert (Entscheidung Tassilo, 20.10.2026); die Texte sagen dazu neutral „wird schrittweise freigeschaltet“. Arbeitshypothese: keine Inkassodienstleistung (§ 2 Abs. 2 RDG), da eigene Forderung des Nutzers, Versand in dessen Namen und nach dessen Freigabe, keine Einziehung, keine rechtliche Prüfung. Grenzfälle: Formulierung Stufe 3, KI-Antworten auf Einwände (nicht im MVP), eine spätere „Übergabe an Inkasso“.
1. Geltungsbereich, Anbieter, nur Unternehmer
1.1 Diese AGB gelten für alle Verträge über die Nutzung des Software-Dienstes „Levamio Forderungs-Agent“ (im Folgenden „Dienst“). Anbieter ist die NEXTLEVEL CORPORATE SERVICE PROVIDER - FZCO, Building A1, IFZA Business Park, Dubai Digital Park, Dubai Silicon Oasis, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate, DIEZ License No. 67837, vertreten durch Tassilo Peter Seitz, E-Mail: support@levamio.com, Telefon: +971 58 302 5922 (im Folgenden „wir“). Levamio ist ein Angebot der NEXTLEVEL CORPORATE SERVICE PROVIDER - FZCO.
1.2 Der Dienst richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen (im Folgenden „Kunde“). Verträge mit Verbrauchern schließen wir nicht. Mit der Registrierung bestätigt der Kunde, dass er den Dienst für seine gewerbliche oder selbstständige berufliche Tätigkeit nutzt. Wir dürfen hierfür Nachweise verlangen (z. B. USt-IdNr., Gewerbeanmeldung) und Verträge mit Verbrauchern ablehnen bzw. beenden.
1.3 Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nicht, auch wenn wir ihnen nicht ausdrücklich widersprechen.
2. Leistungen
2.1 Der Dienst ist eine Software zur Verwaltung eigener offener Rechnungen des Kunden. Er ermöglicht insbesondere: Import von Rechnungen (CSV, manuell, lesende Anbindung an lexoffice/Lexware Office oder sevDesk), Planung von bis zu drei Zahlungserinnerungen je Rechnung, Textvorlagen und optional KI-gestützte Textvorschläge, Freigabe durch den Kunden, Versand per E-Mail im Namen des Kunden, Stopp der offenen Erinnerungen, sobald eine Zahlung über die Synchronisierung erkannt oder vom Kunden als bezahlt markiert wird, sowie auf Klick des Kunden bei Antwort des Rechnungsempfängers („Kunde hat geantwortet“), Ratenzahlung oder Pause, ein Versandprotokoll, Auswertungen und der Export der Daten. Antworten der Rechnungsempfänger erkennt der Dienst nicht automatisch; sie gehen direkt an die Antwortadresse des Kunden, und der Kunde muss die Sequenz selbst stoppen.
2.2 Keine Inkasso- oder Rechtsdienstleistung. Wir erbringen keine Inkassodienstleistung (§ 2 Abs. 2 RDG), ziehen keine Forderungen ein, nehmen keine Zahlungen entgegen, kaufen keine Forderungen an, prüfen weder Bestand, Höhe noch Fälligkeit einer Forderung und erbringen keine Rechts- oder Steuerberatung. Wir leiten keine gerichtlichen Schritte ein und übergeben keine Forderungen an Inkassounternehmen. Der Dienst ist ein Werkzeug, mit dem der Kunde seine eigenen Forderungen in eigenem Namen nachfasst.
2.3 Leitplanken: Der Dienst blockiert Formulierungen mit Drohungen (z. B. Schufa, Inkasso, Gericht, Anwalt), nicht vereinbarte Gebühren und Beträge, die nicht zur Rechnung gehören. Der Hinweis auf Verzugspauschale und Verzugszinsen nach § 288 BGB ist standardmäßig ausgeschaltet und nur für Geschäftskunden in Deutschland aktivierbar. Diese Leitplanken sind eine Hilfe; sie ersetzen nicht die Prüfung durch den Kunden (Ziffer 4).
2.4 Testbetrieb und Versandvoraussetzungen: Ein Versand kann im Modus „Dry-Run“ simuliert werden. Der Versand echter E-Mails wird schrittweise freigeschaltet. Echte E-Mails werden erst versendet, wenn der Versand aktiviert ist, der Kunde seine Antwortadresse über den Link in einer Bestätigungs-E-Mail bestätigt hat und die Sequenz je Rechnungsempfänger (oder, je nach Einstellung, jede einzelne Erinnerung) freigegeben hat. Bei Rechnungen aus CSV-Import ohne automatische Zahlungsprüfung muss der Kunde vor jeder Stufe bestätigen, dass die Rechnung noch offen ist.
2.5 Wir dürfen den Dienst weiterentwickeln und ändern, wenn der vertraglich vereinbarte Kern der Leistung erhalten bleibt und die Änderung für den Kunden zumutbar ist. Über wesentliche Änderungen informieren wir mit angemessenem Vorlauf per E-Mail.
3. Registrierung, Testphase, Vertragsschluss
3.1 Die Registrierung erfolgt mit einer geschäftlichen E-Mail-Adresse; die Anmeldung per einmaligem Link (15 Minuten gültig) nach einer automatischen Bot-Prüfung (Cloudflare Turnstile). Beim Anlegen der Firma akzeptiert der Kunde per Checkbox diese AGB und den Auftragsverarbeitungsvertrag; wir speichern dazu die jeweilige Version, den Zeitpunkt und den zustimmenden Nutzer. Der Kunde hält seinen Zugang geheim und ist für Handlungen über sein Konto verantwortlich.
3.2 Nach der Registrierung kann der Kunde den Dienst 14 Tage kostenlos testen (bis 50 offene Rechnungen wie „Starter“, aber mit niedrigeren Versandlimits – derzeit 20 Erinnerungen je 24 Stunden und 50 Empfänger insgesamt – und ohne Zahlungslinks; Zahlungsangaben nur als Text, z. B. IBAN). Die Testphase endet automatisch; ein kostenpflichtiges Abo entsteht nur, wenn der Kunde einen Plan bucht. Nach Ende der Testphase ohne Abo werden keine Erinnerungen mehr versendet.
3.3 Der Vertrag über ein kostenpflichtiges Abo kommt zustande, wenn der Kunde im Bestellvorgang über Stripe Checkout den Plan auswählt, seine Rechnungsangaben macht und die Bestellung abschließt. Bucht der Kunde während der Testphase, beginnt die Abrechnung mit Ende der Testphase.
4. Verantwortung des Kunden
4.1 Der Kunde bleibt Gläubiger und Absender. Jede Zahlungserinnerung ist eine Erklärung des Kunden. Der Kunde ist allein verantwortlich für
- Bestand, Höhe, Fälligkeit und Durchsetzbarkeit der Forderungen und dafür, dass keine Einwendungen, Stundungen, Zahlungen oder Streitigkeiten entgegenstehen;
- die Richtigkeit und Aktualität der importierten Daten, insbesondere des Zahlungsstatus (bei CSV-Import muss er Zahlungen selbst eintragen);
- Inhalt, Ton und Rechtmäßigkeit der Texte, die er freigibt, einschließlich KI-Vorschlägen, die er übernimmt;
- die Pflichtangaben in geschäftlichen E-Mails (z. B. nach § 37a HGB, § 35a GmbHG, § 80 AktG) im Feld „Absenderdaten“;
- die Zulässigkeit von Hinweisen auf Verzugszinsen und -pauschalen, insbesondere den Eintritt des Verzugs und den aktuellen Basiszinssatz, den er selbst pflegt;
- die Einhaltung des Datenschutzrechts gegenüber seinen Kunden als Verantwortlicher (Ziffer 10).
4.2 Der Kunde nutzt den Dienst nicht für Werbung, nicht für Forderungen Dritter (keine Inkassotätigkeit über den Dienst) und nicht gegenüber Personen, gegen die er keine fällige Forderung hat. Bei Privatkunden seiner Kunden (B2C-Rechnungen) ist der Kunde besonders verpflichtet, sachlich zu bleiben; der Dienst senkt den Ton dort automatisch ab.
4.3 Der Kunde stellt uns von Ansprüchen Dritter frei, die auf einer schuldhaften Verletzung seiner Pflichten nach dieser Ziffer beruhen, einschließlich angemessener Kosten der Rechtsverteidigung.
4.4 Der Kunde ermächtigt uns, Zahlungserinnerungen in seinem Namen über unseren Versanddienst zu versenden, solange keine eigene Domain verifiziert ist (im derzeitigen Stand nicht möglich) mit dem Absendernamen „[Firmenname des Kunden] über Levamio“ (in englischen E-Mails „via Levamio“), einer Absenderadresse unserer Versanddomain und der bestätigten Antwortadresse des Kunden. Der Fuß jeder Erinnerung nennt den Kunden als Absender und enthält einen Link, über den Empfänger Missbrauch melden können.
4.5 Missbrauchsschutz: Der Dienst begrenzt den Versand je Plan (derzeit Testphase 20 Erinnerungen je 24 Stunden und 50 Empfänger insgesamt, Starter 150/500, Pro 600/3.000; Erhöhung im Einzelfall möglich), versendet je Rechnung nur an eine Empfängeradresse aus importierten Rechnungen, lehnt Absendernamen mit geschützten fremden Marken ab und lässt Zahlungslinks nur nach festen Regeln (nur https, keine Kurz-Links) und erst mit bezahltem Abo zu. Gehen innerhalb von 7 Tagen Meldungen zu drei verschiedenen Erinnerungen eines Kunden ein, sperrt der Dienst den Versand dieses Kunden automatisch, bis wir den Fall geprüft haben.
5. Preise und Zahlung
5.1 Es gelten die bei Bestellung angezeigten Preise. Derzeit: Starter 29 € je Monat (bis 50 offene Rechnungen), Pro 79 € je Monat (bis 300 offene Rechnungen). Alle Preise sind Nettopreise zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer, soweit diese anfällt. Die steuerliche Behandlung richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften und den im Bestellvorgang gemachten Angaben (z. B. USt-IdNr.).
5.2 Die Abrechnung erfolgt monatlich im Voraus über Stripe. Der Kunde ermächtigt Stripe, die Beträge vom gewählten Zahlungsmittel einzuziehen. Rechnungen stellen wir elektronisch bereit.
5.3 Bei Zahlungsverzug dürfen wir nach erfolgloser Zahlungsaufforderung mit Frist von mindestens 7 Tagen den automatischen Versand aussetzen; der Zugang zu den Daten bleibt bis zum Vertragsende erhalten.
5.4 Preisänderungen kündigen wir mindestens 6 Wochen vorher per E-Mail an. Sie gelten ab dem nächsten Abrechnungszeitraum nach Ablauf dieser Frist. Der Kunde kann bis zum Wirksamwerden zum Zeitpunkt der Änderung kündigen; darauf weisen wir in der Ankündigung hin.
6. Laufzeit und Kündigung
6.1 Das Abo läuft auf unbestimmte Zeit und kann von beiden Seiten zum Ende des laufenden Abrechnungsmonats gekündigt werden, durch den Kunden in Textform (E-Mail an support@levamio.com) oder – sobald verfügbar – im Kundenportal.
6.2 Ein Wechsel zwischen Starter und Pro ist zum nächsten Abrechnungszeitraum möglich; ein Upgrade auf Wunsch sofort mit anteiliger Berechnung.
6.3 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für uns insbesondere vor, wenn der Kunde Verbraucher ist, den Dienst für fremde Forderungen, für Drohungen, Belästigung oder Werbung nutzt, trotz Abmahnung gegen Ziffer 4 verstößt oder mit Zahlungen für zwei Monate in Verzug ist.
6.4 Der Kunde kann seine Daten jederzeit in den Einstellungen exportieren (alle Daten als JSON, Rechnungen als CSV) und Konto und Firma dort selbst löschen (nach Eingabe des Firmennamens; ein laufendes Stripe-Abo wird dabei beendet). Nach Vertragsende kann der Kunde seine Daten nach Maßgabe des Auftragsverarbeitungsvertrags exportieren; danach werden sie gelöscht (Ziffer 10).
7. Verfügbarkeit, Wartung, Drittanbieter
7.1 Wir bemühen uns um eine hohe Verfügbarkeit des Dienstes (Zielwert 99 % im Monatsmittel, ausgenommen angekündigte Wartungen und Störungen, die wir nicht zu vertreten haben, z. B. bei Hosting-, Versand- oder KI-Anbietern). Der Zielwert ist keine Zusage; eine bestimmte Verfügbarkeit schulden wir nicht.
7.2 Die Zustellung von E-Mails hängt von Empfängerservern, Spamfiltern und der Reputation des Versandwegs ab. Wir schulden den Versand, nicht den Zugang beim Empfänger.
7.3 Die Anbindung an Buchhaltungssoftware hängt von deren Schnittstellen ab. Ändert ein Anbieter seine Schnittstelle oder ist sie nicht erreichbar, kann die Synchronisierung ausfallen; der Dienst stoppt dann den Versand für betroffene Rechnungen, bis eine aktuelle Synchronisierung vorliegt.
8. Rechte an Software und Inhalten
8.1 Wir räumen dem Kunden für die Vertragslaufzeit das einfache, nicht übertragbare Recht ein, den Dienst für eigene geschäftliche Zwecke zu nutzen. Der Kunde darf mehreren eigenen Mitarbeitenden Zugang geben, soweit der Plan dies vorsieht und der Dienst es technisch ermöglicht.
8.2 Die Daten des Kunden bleiben seine Daten. Texte, die der Dienst für den Kunden erstellt, darf der Kunde frei verwenden.
9. Haftung
9.1 Wir haften unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz und soweit wir eine Garantie übernommen oder einen Mangel arglistig verschwiegen haben.
9.2 Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, je Schadensfall höchstens jedoch auf den höheren der folgenden Beträge: die vom Kunden in den letzten 12 Monaten vor dem Schadensereignis gezahlten Entgelte oder 2.500 €. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
9.3 Außerhalb der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haften wir bei leichter Fahrlässigkeit nicht für entgangenen Gewinn, ausgebliebene Zahlungseingänge, Forderungsausfälle und Folgeschäden. Für das eigenverantwortliche Verhalten der Empfänger von Zahlungserinnerungen (z. B. ob und wann sie zahlen) haften wir nicht.
9.4 Wir haften nicht für Schäden, die darauf beruhen, dass der Kunde unrichtige oder veraltete Daten importiert, Zahlungen nicht einträgt, Texte freigibt, die gegen Ziffer 4 verstoßen, oder Hinweise des Dienstes (z. B. zu einer veralteten Synchronisierung) übergeht; trifft uns daneben ein eigenes Verschulden, gilt § 254 BGB. Ziffer 9.1 bleibt unberührt.
9.5 Bei leichter Fahrlässigkeit haften wir für den Verlust von Daten nur in dem Umfang, der bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Datensicherung durch den Kunden (z. B. durch Export) entstanden wäre.
9.6 Die vorstehenden Begrenzungen gelten auch zugunsten unserer gesetzlichen Vertreter, Mitarbeitenden und Erfüllungsgehilfen. Die verschuldensunabhängige Haftung für bei Vertragsschluss vorhandene Mängel (§ 536a Abs. 1 Alt. 1 BGB analog) ist ausgeschlossen. Ansprüche verjähren in einem Jahr ab dem gesetzlichen Verjährungsbeginn, außer in den Fällen von Ziffer 9.1.
10. Datenschutz und Auftragsverarbeitung
10.1 Für Daten der Kunden des Kunden (Rechnungsempfänger) ist der Kunde Verantwortlicher; wir verarbeiten sie als Auftragsverarbeiter. Es gilt der Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO, der als Anlage Bestandteil dieser AGB ist (https://levamio.com/apps/forderungen/avv).
10.2 Für Daten des Kunden selbst (Konto, Abrechnung, Support) sind wir Verantwortlicher; Einzelheiten in der Datenschutzerklärung (https://levamio.com/apps/forderungen/datenschutz).
11. Vertraulichkeit
Beide Parteien behandeln nicht öffentliche Informationen der anderen Partei, die ihnen im Rahmen des Vertrags bekannt werden, vertraulich und nutzen sie nur zur Durchführung des Vertrags, auch über das Vertragsende hinaus.
12. Änderungen dieser AGB
Wir können diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, wenn ein sachlicher Grund besteht (z. B. neue Funktionen, Rechtsänderung, geänderte Anforderungen von Dienstleistern). Wir teilen Änderungen mindestens 6 Wochen vor Wirksamwerden per E-Mail mit. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb dieser Frist, gelten die Änderungen als angenommen; darauf weisen wir in der Mitteilung hin. Widerspricht der Kunde, kann jede Partei zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens kündigen. Änderungen von Hauptleistungspflichten und Preisen erfolgen nur nach Ziffer 5.4 bzw. mit Zustimmung.
13. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
13.1 Es gilt das Recht der Vereinigten Arabischen Emirate, wie es im Emirat Dubai anwendbar ist, unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Soweit ein Kunde entgegen Ziffer 1.2 Verbraucher ist, bleiben zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates seines gewöhnlichen Aufenthalts und die Gerichtsstände zu seinen Gunsten unberührt.
13.2 Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen oder hat er keinen allgemeinen Gerichtsstand in der EU, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag Dubai, Vereinigte Arabische Emirate; wir sind berechtigt, den Kunden auch an seinem allgemeinen Gerichtsstand zu verklagen. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Gerichtsstände. Zwingende gesetzliche Gerichtsstände bleiben unberührt.
14. Schlussbestimmungen
14.1 Sind einzelne Bestimmungen unwirksam, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam; an die Stelle der unwirksamen Regelung tritt die gesetzliche.
14.2 Erklärungen nach diesem Vertrag bedürfen der Textform (E-Mail genügt).
14.3 Der Kunde kann Rechte aus diesem Vertrag nur mit unserer Zustimmung abtreten; § 354a HGB bleibt unberührt. Wir dürfen den Vertrag mit einer Ankündigungsfrist von 6 Wochen auf ein verbundenes Unternehmen übertragen; der Kunde kann in diesem Fall zum Übertragungszeitpunkt kündigen.
14.4 Soweit wir eine englische Fassung bereitstellen, geht bei Abweichungen die deutsche Fassung vor.
Anlage: Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO (avv-forderungs-agent.md)
Stand: 20.10.2026